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Nutzerzentrierte Planung von Breitbandkommunikationsnetzen unter Einbeziehung von Quality of Experience

Heutige Netze, die häufig keine Dienstgütedifferenzierung ermöglichen und deren Planung lediglich auf einer durchschnittlichen Datenrate je Teilnehmer basieren, sind nicht optimal und können die wachsenden und zukünftigen Nutzeranforderungen nicht erfüllen.  Insbesondere die Versorgung in der Fläche bleibt heute hinter den Erwartungen zurück und verursacht hohe Kosten. Für den effizienten Netzausbau und die entsprechende Planung ist es daher erforderlich, das Nutzungsverhalten und die Erwartungshaltung des Kunden direkt zu berücksichtigen. So können die Ressourcen stärker am konkreten Bedarf ausgerichtet werden und somit kann insgesamt eine optimierte Bereitstellung von Diensten in der Fläche erreicht werden.

Die Anforderungen an den Netzausbau werden zum Teil aus der im Netz messbaren Dienstgüte (Quality of Service, QoS) hergeleitet. Diese Dienstgüte lässt sich aber nicht direkt in die vom Nutzer erfahrene Dienstgüte (Quality of Experience, QoE) umrechnen, welche die Nutzerzufriedenheit bestimmt. Sie hängt von der individuellen Erwartungshaltung und Art der genutzten Dienste (z.B. Chat, eMail, Internet Browsing, Internet TV, interaktive und online Spiele) sowie dem Nutzungsverhalten (z.B. Zeitpunkt der Nutzung, parallele Nutzung von Diensten) ab.

Das Ziel des Projektes ist es, in der Netzplanung Dienstedifferenzierung, QoS-Parameter und die QoE zu berücksichtigen, um effizientere Breitband­kommunikationsnetze zu planen, zu optimieren und zu dimensionieren.

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